Auf und ab im Schwarzenburgerland
Tageswanderung vom 20. Januar 2025
Winterzauber
Bei bestem Wetter und winterlichen Temperaturen konnten wir das abwechslungsreiche Schwarzenburgerland geniessen.
Aber erst gab es einen Startkaffee im gemütlichen Bistro «Altes Depot» in Schwarzenburg gleich beim Bahnhof.
Dann ging es los entlang dem Dorfbach, wo die Schwarzenburgerinnen und Schwarzenburger am Wochenende häufig flanieren. Auch dem Biber ist sichtbar wohl am Dorfbach. Dann ging es, teilweise nicht entlang markierter Wanderwege zum Weiler Zumholz, wo ein Bauer gerade die Pferde vor sein Gefährt spannte. Durch einen prächtigen alten Hohlweg, eigentlich den ursprünglichen Fahrweg hinauf nach Milken wanderten wir weiter ins Schluchtholz vor Milken, wo wir uns eine erste Rast an der Sonne leisteten. Dann ging es erstmals wieder runter zur alten Bogenbrücke über den Bach. Dann gleich wieder rauf bis zum Nötenhaus, von wo aus schon wieder die Kirche Rüschegg zu sehen war. Aber wieder lag da ein Graben dazwischen. Also wieder runter zum Gambach, wo wir uns den kurzen Abstecher zu den Wasserfällen machten. Auch die zeigten sich im Winterkleid wunderschön. Jetzt ging es rauf zur Kirche, die an einmaliger Lage steht. Weit reichte der Blick und die Sonne schien auch dort, so dass wir nochmals pausierten. Rasch war dann der dritte Abstieg des Tages nach Heubach runter hinter uns. Und der letzte Aufstieg in den Längeneywald war dann kaum der Rede wert. Auch der letzte Abstieg ins Biberzetal und zur Holzbrücke Rütiplötsch war nicht allzu lang. Einige vereiste Stellen mahnten zur Vorsicht. Und schon waren wir im Graben, vor der Wirtschaft Bären. Einige wenige nutzten die Gelegenheit, das frühere Postauto zu nehmen. Der grössere Teil der Gruppe war jedoch dankbar, dass die Wirtin Frau Roggli uns extra früher die Türen öffnete.
Ein gelungener Wandertag endete gemütlich und auf der Rückfahrt konnten wir das Schwarzenburgerland nochmals in vollen Zügen geniessen. Dass es ein gutes Wandergebiet ist, waren sich alle einig.
20. Januar 2025 / Simon Johner; Bilder: Simon Johner
