Auf und ab im Schwarzenburgerland
TW 204, 20.01.2025
Auf nach Bethlehem
TW 202, 16.12.2024
Eine tierische Wanderung im Wiggertal
TW 201, 05.12.2024
Im Umland von Augusta Raurica
TW 199, 06.11.2024
Besuch im Naturpark Gantrisch
TW 194, 27.08.2024
Von Hexen und Einsiedlern
TW 191, 18.07.2024
Übers Räbloch
TW 190, 02.07.2024
Suonen, Steppen und Föhren
TW 189, 20.06.2024

B-TW 237 / 2026, Über den Goldbach zur Ruine mit den Fischen

Tageswanderung vom 30. April 2026


Durch lichten hellgrünen Frühlingswald wandert die Gruppe nach einem Startkaffee bis zum ersten Aussichtspunkt. Der Blick auf die noch schneebedeckten Alpen ist herrlich.
Nach dem Mittagshalt ist der Abstieg zum Goldbach etwas knifflig, der Wanderweg ist hier nicht mehr sehr gut erhalten. Nachher werden die Wanderinnen und Wanderer (die Männer sind heute in der Minderheit) mit viel Natur entschädigt. Der Goldbach, in dem schon anständig schöne Goldflitter gefunden wurden, hat die Steine schön abgeschliffen, oft sind sie auch dekorativ mit Moos bedeckt.
Zwischen steilen Felswänden ist die Schlucht dank Metallbrücken und -stegen passierbar. Über eine Holzbrücke wird bald der Aabach erreicht. Hoch auf einem Felsen befindet sich versteckt die Burgruine.

Die Grafen von Toggenburg haben das Städtchen Uznach und die Burg im Jahr 1200 erbaut. Diese Herrscher haben jeweils zürcherische Kaufleute ausgeplündert bis es Feldhauptmann Rudolf von Habsburg zu viel wurde und er versuchte, das Raubnest zu erobern. Viele Monate wurde die Burg erfolglos belagert und der Hauptmann wollte schon aufgeben, als man dem Heer aus der Burg aus Übermut frische Fische zuwarf. Das war für Rudolf ein Zeichen, dass die Burg einen geheimen Zugang hatte. Ein Schweinehirt verriet ihm diesen und die Grafen von Toggenburg wurden vertrieben.

Die Wandergruppe verlässt dann bald den Bach und wandert an einer hübschen Kapelle vorbei durch Uznach, wo gerade viele Störche am Brüten sind. Auf der Kirche befinden sich ganze drei Nester.
Im Bahnhof gibt es dann noch einen Abschlussdrunk und – für einige – ein feines Erdbeertörtchen.

karte tw237

Im April 2026 / Yvonne Blöchliger; Bilder: Hans-Peter Truttmann, Yvonne Blöchliger 

Zurück zu