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B-TW 140 / 2022, Lenker Impressionen

Lenker Impressionen

Tageswanderungen vom 2. August 2022


„Die meisten Leute gehen auf die andere Seite“, sagt Urs Zwahlen vom Nessli Beizli und weist dabei über das Tal zum Oberlaubhorn hinüber.

Es gibt bestimmt bekanntere Touren im oberen Simmental. Aber unsere Wanderung an der Südwestflanke des Metschhore bietet viele Überraschungen. Wir steigen von der Lenk aus hinauf durch schöne Bergwaldpartien. Trotz beachtlichen Temperaturen gewinnen wir so noch verhältnismässig angenehm die Höhe. Bei der Mittelstation der Metschbahn vorbei wandern wir immer weiter in das Tal hinein, geniessen bald die Aussicht auf die Simmenfälle hinunter und entdecken auch unser Zwischenziel, die „sibe Brünne“, wo die Simme dem Fels entspringt.
Auf dem malerischen Louenenweidli im Schatten von mächtigen Bergahornen machen wir eine kurze Rast. Dann geht es hinunter in den wilden Graben des Bummerebachs. Ein letzter Aufstieg bringt uns zum Nessli, wo uns Monika Müller Zwahlen und Urs Zwahlen in ihrem Beizli schon erwarten. Für uns haben sie extra aufgemacht, denn eigentlich wär Ruhetag im traumhaft gelegenen Nessli. Wir geniessen ein vortreffliches Mittagessen auf der Terrasse beim liebevoll geschmückten Haus.

Frisch gestärkt beginnen wir dann den Abstieg, immer mit Sicht ins urtümliche Ammertetäli und auf die mächtigen Felswände des Ammertehore und des Wildstrubels. Bald gelangen wir auf den Wanderweg zwischen Siebe Brünne und den Simmenfällen. Viel mehr Ausflügler und Wandersleute sind hier unterwegs. Wir lassen uns trotzdem den Abstecher zu den zauberhaften Siebe Brünne nicht entgehen. Dort schalten wir noch einmal eine ausgiebige Pause und geniessen die Atmosphäre.

Dann steigen wir ab Richtung Simmenfälle. Auf einem steilen Alpsträsschen geht es hinunter bis zur Barbarabrücke, unter der die junge Simme mit Gewalt talwärts schiesst und vollkommen durchnässt, wer sich auf die Brücke wagt. Wir haben Glück, der Weg entlang den Simmenfällen ist offen, so wählen fast alle diese Variante bis zum Ziel beim Hotel Restaurant Simmenfälle. Noch einmal bewundern wir die Wucht mit der die Wassermassen hier den Berg hinunterschiessen und beenden dann unsere Wanderung. Wir sehen nochmals hinauf Richtung Nessli.

Wir kennen jetzt diesen Geheimtipp, diese weniger berühmte Seite der Lenk, die aber all den übrigen Sehenswürdigkeiten des Tales in nichts nachsteht.

3. August 2022 / Simon Johner

Bilder von Paul Gerber


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B-TW 138 / 2022, Vanils

La Grande Tour des Vanils

Tageswanderungen vom 8. Juli 2022


Aus wegetechnischen Gründen starteten wir in Allières an der MOB Linie Zweisimmen-Montreux. Nach dem Startkaffee im Hotel Croix de Fer galt es den L’Hongrin zu queren und den leichte Aufstieg bis Pierra Derrey unter die Wanderschuhe zu nehmen.

Hier begann der anforderungsreiche Wanderweg bis Les Châtelards. Die zum Teil sehr steile Weganlage wurde mit Bravour bewältigt. Dieser Wegabschnitt war der Grund für die Umkehrung der Route. Schon kam der höchste Punkt des Tages ins Blickfeld – die Alp Corjon. Hier wurde auch das verdiente Pic-Nic bei herrlicher Aussicht genossen.

Der Abstieg über den Alpweg und später über einen Bergweg bot keine Schwierigkeiten mehr. Dem Lac du Vernex entlang strebte die Gruppe dem Tagesziel – Rossinière – entgegen. Ein Stück der wenig bekannte Wandergegend im freiburgischen/waadtländischen Grenzgebiet konnte auf dieser Tour entdeckt werden.

Diese Wanderung ist eine Teil des Rundweges « La Grand Tour des Vanils» der insgesamt aus 11 Etappen besteht.

10. Juli 2022 / Hans-Peter Truttmann

Bilder von Hans-Peter Truttmann und Christoph Grossenbacher


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B-TW 137 / 2022, Chriesiland

Im Chriesiland

Tageswanderungen vom 20. Juni 2022


Die Wanderung absagen wegen zu hoher Temperatur? Kommt nicht in Frage! Die Meteofritzen versprechen ca. 35 – 37°. Viel Flüssiges ist gefragt. Der erste Aufstieg verläuft z.T. im Wald. Auf abwechslungsreichem Waldweg und mit regelmässigen Trinkpausen wird die 1. Etappe bis zum Looberg gut gemeistert. Hier werden wir von Heike und Rene freundlich begrüsst. Sie führen im Atelier des verstorbenen Künstlers Paul Agustoni regelmässig Ausstellungen durch. Hier werden wir mit kalten Getränken, Kaffee, Kuchen und Schatten verwöhnt! Interessierte dürfen die aktuelle Ausstellung besuchen. Ganz lieben Dank an euch beide!

Die nächste Überraschung folgt schon bald. Die Region Fricktal, wo wir uns befinden, ist auch bekannt als Kirschenland. Bei den sogenannten "Naschbäumen" darf von den Früchten nach Herzen probiert werden. Was denn auch von uns rege benutzt wird! Rote und schwarze Kirschen werden angeboten. Mit gefüllten Bäuchen nehmen wir den letzten Teil dieser Chriesiwanderung in Angriff.

Bei jetzt doch sehr heissen Temperaturen und Windstille peilen wir den Flugplatz Schupfart an. Leider pausiert der Wirt der Beiz am Montag, so dass wir uns halt im Dorf bis zur Abfahrt des Postautos mit einer kühlen Glace vertrösten.

Herzlichen Dank an alle Mitwandernden für die positive Stimmung in der Gruppe.

20. Juni 2022 / Hans-Peter Truttmann

Bilder von Paul Gerber und Hans-Peter Truttmann


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B-TW 136 / 2022, Gilberte

Wenn Gilberte Johannes trifft

Tageswanderungen vom 9. Juni 2022


Der Entscheid, die Wanderung zu unternehmen, war richtig. Der Regen, der beim Startkaffee noch vom Himmel fiel, hörte genau dann auf als wir den Ochsen in Courgenay verliessen.
Im Ochsen deshalb weil wir im historischen Restaurant «Le Petit Gilberte» nicht willkommen waren! Das aus dem 1. Weltkrieg bekannte Dorf südwärts verlassend, tauchte schon bald das kleine Kirchlein Saint-Gilles auf. Ein Besichtigungshalt war angesagt inklusive Trinkstop.

Nun gewann der Weg an Höhe. Ganz kurz nur zwang uns das Wetter den Regenschutz doch noch aus zu probieren! Der Gipfel des Mont Terri konnte des Regens wegen ausgelassen werden. Der kurze aber rutschige Abstieg verlangte volle Aufmerksamkeit und wurde von Allen gut gemeistert. Nach dem letzten Aufstieg zum Mittags-Rastplatz begeisterte der Ausblick nach Süden mit den vielen «Högern».

Der kühle Wind verkürzte den Aufenthalt auf der Krete sodass schon bald der steile Abstieg nach St. Ursanne in Angriff genommen wurde. Auch dieser verlief dank Konzentration aller Wandernden unfallfrei. Bravo!!

Nach dem Rundgang durch das historische Städtchen bot sich die Gartenwirtschaft zum Schlussdrunk an. Solchermassen gestärkt wurde auch der letzte Abschnitt zum Bahnhof von St. Ursanne problemlos bewältigt.

Herzlichen Dank an alle Teilnehmende für die gute Stimmung. Bis zum nächsten Mal.

9. Juni 2022 / Hans-Peter Truttmann

Bilder von Gaby Strahm, Paul Gerber und Hans-Peter Truttmann


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B-TW 135 / 2022, S'wasser-Sense-Schluchtenweg

Schwarzwasser-Sense-Schluchtenweg

Tageswanderungen vom 25. Mai 2022


Perfekt

Perfekt. Einfach perfekt war das Wetter für die zweite Etappe der Wanderland Route 381. Angenehme Temperaturen und eitel Sonnenschein begleiteten unsere Gruppe von 18 Personen von Schwarzenburg bis zur Schwarzwasserbrücke. Ein erster Höhepunkt der abwechslungsreichen Wanderung war die Burgruine Grasburg, die trotz laufender Sanierung gut zugänglich war. Über den Harrissteg überquerten wir Sense und stiegen über den steilen und infolge der vorergehenden Niederschläge stark vernässten Hohlweg aufwärts. Drei Gemeindearbeiter waren gerade dabei den imposanten alten und hölzernen Entwässerungsgraben zu reinigen. Durch den lauschigen Harriswald erreichten wir das Dorf Albligen. Es ist das einzige Berner Dorf westlich der Sense. Vorbei am schönen Pfarrhaus stiegen wir zur Höhi hinauf. Auf dem Dach des Gebäudes der Ueberstorfer Wasserversorgung konnten wir inmitten einer Schmetterlingswiese und mit fast 360 Grad Rundumblick unser Picknick geniessen. Über Burlinge ging es dann wieder steil hinunter zur Sense, dieser entlang aufwärts und schliesslich, etwas oberhalb des Zusammenflusses Sense-Schwarzwasser, über das Hängebrüggli zurück auf Berner Boden. Am Schluss gab es noch einen kurzen Aufstieg entlang der alten Bernstrasse oder wahlweise über etliche Treppenstufen hinauf zur Station Schwarzwasserbrücke. Etliche Teilnehmer liessen den ersten möglichen Zug sausen und kehrte noch im Wirtshaus ein.
Das Schwarzenburgerland entpuppt sich immer wieder als wahres Wanderparadies.

28. Mai 2022 / Simon Johner

Bilder von Paul Gerber


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B-TW 134 / 2022, Stöcklichrüz

Stöcklichrüz

Tageswanderungen vom 10. Mai 2022


Die Wanderung ab Pfäffikon/SZ fängt gleich mit einem steilen Anstieg über viele Wurzeln an. Der Jakobsweg bis St. Meinrad hat aber auch flachere Strecken durch schöne farbige Wiesenstücke. Kurz wird die Kirche neben dem Pilgerhaus auf dem Etzelpass angeschaut, danach folgt die Wandergruppe dem Grat bis zum Stöcklichrüz.
Auf allen Seiten finden sich schöne Aussichten: Einsiedeln mit dem Koster, den grossen und kleinen Mythen, die Rigi, die Glarner Alpen und den ganzen Zürichsee bis fast nach Zürich. Auch der Greifen- und Pfäffikersee sind in der Ferne erkennbar. Den Säntis kann man in den Quellwolken noch knapp erkennen.
Nach dem Picknick fängt der Abstieg nach Lachen an. Die satten Farben der Wiesen sind eine Pracht. In Lachen wird noch die grosse Kirche mit den zwei Türmen angeschaut und nach einem Abstecher zum Zürichsee erholt sich die Gruppe in einem netten Restaurant die extra grosse und feine Glaceportionen serviert.
Alle erholen sich nach einer strengen und langen Wanderung (und die «Berner» waren alles andere als langsam unterwegs!).

 

13. Mai 2022 / Yvonne Blöchliger

Bilder von Paul Gerber


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Tageswanderung 141
Datum 19.08.2022

Leitung Hans-Peter Truttmann

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