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B-TW 96 / 2020, W'strasse T3

Der Traum von der Wasserstrasse – Teil 3

Tageswanderung vom 19. November 2020


Fast ein Jahr ist vergangen, seit wir den 2. Teil des helvetischen Kanals «erwandert» haben. Heute steht der letzte Teil auf dem Programm. Und wieder fordert uns das Wetter heraus. Wetterbericht so lala, Sonne in Fribourg, Regen am Start bei der Haltestelle Vufflens-la-Ville. Schirm auf, Augen zu und durch!

Von unten fast nässer als von oben. Es bessert sich schon bald - das Wetter scheint sich auf die Vorhersage zu besinnen. Anfangs noch in vornehmer Distanz, später ganz nah - so führt der Weg der mäandernder Venoge entlang. Einem grünen Gürtel gleich trennt der Auenwald die Siedlungs- und Industriegebiete voneinander. «Stromschnellen» wechseln sich ab mit Stellen, wo man glaubt der Fluss sie eingeschlafen. Zum Glück reichte das Geld nicht um die ca. 40 Schleusen bis zum Genfersee zu bauen. (Siehe Programm vom 1. Teil).

Beim Clubhaus des Boxer-Clubs Vaud (Hunde nicht Sportler) Mittagspause. Die letzten 600 Meter vor der Mündung in den Lac Léman sind dann doch noch schiffbar – wenn auch nur mit kleinen Motorbooten. Hier zeigt sich pünktlich nach Wetterbericht die Sonne.
Es reicht sogar noch zu einem «Sonnenbad» am Strand ( mit coronaconformen Abstand) und um die Schirme trocknen zu lassen.

19.11.2020 / Hans-Peter


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B-TW 94 / 2020, S. du Vitrail

Sentier du Vitrail – Weg der Kirchenfenster

Tageswanderung vom 19. Oktober 2020


Ein wunderschöner Herbsttag – ideal um das Freiburgerland zu erkunden – oder den Circuit du Vitrail unter die Wanderschuhe zu nehmen! Zwanzig (!!) Kultur- und Wanderinteressierte finden das eine gute Idee. Die Region Romont ist bekannt für kunstvolle Kirchenfenster. Und wie es in den katholischen Kantonen ist, Kirchen und Kapellen hat es zur Genüge wo sich Glaskünstler austoben können.

Es ist ein Genuss, die verschiedenen Epochen der Glaskunst bestaunen zu dürfen. In den Kirchen von Mézières, Grangettes, Berlens, im Zisterzienser Kloster Fille-Dieu und in Romont kommen Interessierte auf ihre Kosten. Der Rundkurs verbindet die Orte auf abwechslungsreichen Wegen und punktet mit schönen Aussichten.

In Schloss Romont lohnt es sich das Museum zu besuchen in dem sich alles um die Glaskunst dreht. Sowieso ist ein Rundgang durch die historische Stadt im oberen Glânetal ein Muss. Alle sind sich am Schluss einig: Romont war die Reise wert!

20.10.2020 / Hans-Peter


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B-TW 93 / 2020, Emmental

Eine Runde Emmental

Tageswanderung vom 12. Oktober 2020


Nebelschwaden und Hochnebel hielten sich etwas hartnäckiger, als die Prognosen es erwarten liessen. Nichtsdestotrotz konnten die Gruppe einige wunderbare Emmentalimpressionen gewinnen.
Nach einem Startkaffee mit Gipfeli in der Bäckerei Stöckli im Eggiwil machten wir uns flussaufwärts auf den Weg durch das obere Emmental. Nach einem runden Kilometer begann der teilweise steile Aufstieg Richtung Leber. Beim Hof Oberstürlern verliessen wir den Wanderweg, um Richtung Hohlenflue abzusteigen.
In der eindrücklichen Höhle unter einer massiven Nagelfluhdecke machten wir Mittagsrast. Dann ging es weiter zum geheimnisvollen Fluehüsli und schliesslich via Hürlisegg zurück auf den Wanderweg. Bald war der erste Höhepunkt, der Pfyffer, erreicht.
Gelegentlich boten die Löcher in der Hochnebeldecke kurz Sicht auf Hohgant oder Schrattenfluh. Und wir kriegten ansatzweise Eindrücke von der grandiosen Aussicht, die bei gutem Wetter dort herrscht.

Via hinterer Rämisgummen und Obersteinenberg ging es zurück nach Eggiwil. Während dem wiederum teilweise steilen Abstieg lockerte die Bewölkung zunehmend auf und wir kamen doch noch in den Genuss des goldenen Emmentaler Herbstes.

Simon Johner


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B-TW 91 / 2020, Z'oberland

Unterwegs im Zürcher Oberland

Tageswanderung vom 9. September 2020


Nach Kaffee und Gipfeli in Rüti – einem alten Industrieort, wo früher Webmaschinen produziert wurden – verlässt die WV Gruppe bei bestem Wetter bereits den Kanton Zürich und folgt dem Flüsschen Jona. Die Wanderung führt durch schattigen Wald bis Jona-Rapperswil, dort folgt ein kurzer Anstieg zum Schloss. Prächtig liegt die Altstadt da, ringsherum sieht man den Zürichsee mit dem Damm und den beiden Inseln Lützelau und Ufenau.
In der Ferne erkennt man den Säntis, den Speer und die Glarneralpen. Der Schlosshügel ist ideal für den Zmittaghalt, auf der Wiese am Schlosshang weiden die Hirsche, die gemäss einer Legende seit 800 Jahren dort beheimatet sind. Kurz wird die Klosterkirche besucht, um anschliessend die schönen Rosengärten anzusehen.
Rapperswil hat Rosen im Wappen und so erstaunt es nicht, dass in der Stadt seit mehr als hundert Jahren tausende von Rosen blühen. Auf dem Holzsteg, der vor fast 20 Jahren rekonstruiert wurde, wandern wir weiter über den Damm. Wir sind nun auf dem Jakobsweg, der in alten Zeiten via St. Meinrad nach Einsiedeln geführt hat, mehrere Kapellen auf unserem Weg erinnern an diese Zeiten.
In Mitte des Dammes wehen die Fahnen von Zürich, St. Gallen und Schwyz, in allen drei Kantonen hat die Gruppe heute ein paar schöne Ecken kennen gelernt.

In Pfäffikon haben wir dann noch Zeit für ein verdientes kaltes Getränk.

Yvonne Blöchliger

Rüti, 10. Sept. 2020


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B-TW 90 / 2020, F'spissen

Die Frutigspissen

Tageswanderung vom 27. August 2020


Die Spissen sind schmale Landstücke, die sich am Südosthang der Niesenkette vom Berg bis ins Engstligental herunterziehen. Die Spissen werden von tiefen Bachtobeln voneinander getrennt. Von dieser eindrücklichen Landschaft mit den verteilten Höfen auf den sonnigen Hängen und den tiefen Gräben dazwischen konnten wir bei besten Wanderbedingungen in einer kleinen Gruppe einen guten Eindruck gewinnen. In den Gräben wurde früher Schiefer abgebaut. Auf dem Spissenweg lassen sich die Spuren dieser gefährlichen und doch für die Gegend einst so bedeutenden Arbeit noch sehen. Bis 1977 wurde in der Gegend noch Schiefer abgebaut.

Unsere siebenköpfige Wandergruppe hat nicht den ganzen Spissenweg von Adelboden nach Frutigen absolviert. Wir sind via Tregel, Pochtenkessel und Cholereschlucht eingestiegen, was uns schon erste spektakuläre Natursehenswürdigkeiten bescherte. Der Abstieg erfolgte dann über die Spisse Gempelen, wobei wir uns noch den Abstecher in die Strassengalerie im Gempelengraben leisteten, wo in einem ehemaligen Schieferstollen eine kleine Ausstellung von damaligen Werkzeugen und einem «Grubenhund», einen Förderwagen findet.
Nach steilem Abstieg reichte es vor der Abfahrt noch für einen kurzen Feierabendtrunk im Restaurant Rohrbach.

Simon Johner

Bern, 30. Aug. 2020


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B-TW 89 / 2020, OW Höhenw.

Auf dem Obwaldner Höhenweg

Tageswanderung vom 11. August 2020


Es sind die einzigen Fahrgäste des Postautos nach Glaubenbüelen, die zehn Interessierten der WV. Die Region ist nicht so bekannt bei den Wandersleuten. Diese stillen Orte sucht WV, um sie ein bisschen bekannter zu machen. Ziele auf dem Wegweiser wie «Alpkäse» oder «Älplermagrone» lassen das Wasser im Mund zusammenlaufen.

Die Aussicht schon beim Start überwältigend. Und sie wird noch umfassender! Leichtes Auf und Ab. An Ror und Loo vorbei zum Sattepass. Unterwegs schattige Pausenplätze mit leider leeren Heidelbeerstauden. Orte für Zwischenhalte und Wolkenbeobachtungen. Bäremani lässt grüssen.

Beim Satelpassbeizli Kraft tanken für den Aufstieg zur Trogenegg, dem höchsten Punkt mit der Rundumaussicht. Das Tagesziel winkt schon. Kurz vor Langis, der Donnergott meldet sich doch noch, aber nur zaghaft. Die vereinzelten Regentropfen verdunsten fast bevor sie am Boden sind.

Dank guter Zeitplanung reicht es im Restaurant für die trockene Kehle anzufeuchten. Wir kommen wieder, schon nur wegen den Älplermagronen!

Belp, 17. Aug. 2020 / HPT

 


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Datum 25.01.2021

Leitung Hans-Peter Truttmann

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