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B-TW 216 / 2025, Sachsler Höhenweg

Sachsler Höhenweg

Tageswanderung vom 10. Juli 2025


Wildes Obwalden

Der Startkaffee auf der schattigen Terrasse des Restaurants Bahnhof in Giswil wurde beschleunigt durch doch noch recht frische Morgentemperaturen. Die 17 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zog es rasch an die wärmende Sonne. Und so machten wir uns bald auf, erst flach, über die kleine Melchaa, zum Zollhaus am Sarnersee. Dann begann der Aufstieg, der uns erstmal trotz schattigem Wald schon etwas ins Schwitzen brachte. Immerhin gab es schon etwa rund 400 Höhenmeter zu bezwingen, bevor wir uns auf dem eigentlichen Höhenweg über dem Sarnersee befanden. Der markierte Höhenweg verläuft quer durch die Bergflanke. Eigentlich könnte ein bequemer Hangweg erwartet werden. Doch es ist ein Bergwanderweg, der eben auch immer wieder durch die erstaunlich tiefen Tobel führt. Schon bei der ersten Bachquerung, beim Sigetsbach, wartete eine schmale, wackelige Hängebrücke, die doch die einen oder anderen überraschen kann.

Auf dem Musschwendli, dem Pro Natura Schutzgebiet machten wir Mittagspause. Erst kürzlich wurde dort die erste Mahd gemacht. Nichtsdestotrotz konnten wir im unteren Teil noch einen Eindruck von der vielseitigen Flora gewinnen, die noch immer Unmengen von Schmetterlingen anzog. Nach dem Mittag gab es nochmals vier Tobel zu queren, bevor wir dann über sonnige Halden bei nun doch schon sommerlichen Temperaturen den Wallfahrtsort Flüeli-Ranft erreichten. Vor Abfahrt des Postautos Richtung Sachseln reichte es noch für eine Glace oder ein Getränk auf den Gastroterrassen von Flüeli-Ranft.

Für etliche der Teilnehmenden war es die Entdeckung einer eher weniger bekannten Wandergegend, die auch ihren Reiz hat. Und die gelegentlich wilder ist als man auf Anhieb erwarten könnte.

Im Juli 2025 / Simon Johner; Bilder: Simon Johner

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